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Das html-Grundgerüst


Um eine Webseite darzustellen, benötigen wir, das haben wir gelernt, im Prinzip nur eine Datei: die "index.html".

Nun verhält es sich jedoch so, dass es verschiedene html-Darstellungsformen gibt, die vom html-Konsortium (W3C-Konsortium) rund um Tim Berner-Lee (dem Erfinder des Webbrowsers) definiert werden.

Danach muss eine html-Datei folgende Strukturelemente aufweisen:

1. Die Definition, welche html-Version verwendet wird
2. Einen Kopf-Bereich ("head"), in den wichtige Informationen für den Browser geschrieben stehen
3. Einen Seiten- oder Hauptbereich ("body"), in dem sich der eigentliche Text befindet





Dieses html-Grundgerüst sieht so aus:



<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN">

<html>

<head>
  <meta content="text/html; charset=ISO-8859-1"
 http-equiv="content-type">

  <title>Hallo Welt!</title>

</head>


<body>

      Hier steht der gesamte Inhalt der Website

</body>


</html>


(Erläuterung von DOCTYPE etc in den ersten beiden Zeilen siehe SELFHTML von Stefan Münz.)



Erklärung:


- zwei html-tags rahmen das Gerüst oben und unten ein (<html> ...  </html>), ein Anfangs- und ein Endtag.
- zwei head-tags mit Angaben zum Seiteninhalt und zum Schriftsatz folgen (<head> ... </head>, Anfangs- und Endtag)
- von den head-tags eingerahmt: die <title> ... </title> - tags, mit deren Hilfe die Seite kurz beschrieben wird
- es folgen zwei body-tags, innerhalb derer der gesamte Inhalt der html-Seite steht (<body> ... </body>, Anfangs- und            Endtag)


Exkurs:     Der gesamte Inhalt einer Website, auch die Layoutbereiche, die sich waagerecht ausbreiten, wird in der Codeansicht senkrecht, also untereinander, angeordnet!



Aufgabe:

1. Kopieren Sie nun dieses Gerüst (linke Maustaste festhalten, Rahmeninhalt überstreichen) und fügen es in den Editor ein, wie zu Beginn des Kurses. Tragen Sie einen Seitennamen zwischen den <title> -- </title> - tags  ein, z.B. "meine erste html-Seite" (ohne die Anführungszeichen).
2. Schreiben Sie in den body-Bereich etwas Sinnvolles, zum Beispiel "Hallo Welt!".
3. Speichern Sie die Seite im Editor  als "index.html" auf dem Desktop ab.
4. Rufen Sie diese index.html-Datei nun durch Doppelklick auf.
5. Was erkennen Sie im Browser?


Um 100 Punkte reicher und stolze(r) Besitzer(in) einer gebrauchten Waschmaschine sind Sie, wenn Sie folgendes auf dem Monitor sehen:



html grundgerüst
                                         Das sieht doch erstmal nach gar nichts aus!?



Interpretation:


Die html-Kürzel werden natürlich (oder auch Gottseidank) nicht im Browser angezeigt! Unser Seitentitel, also das, was wir zwischen die "<title>...</title>" - tags  [tä:gs]  eintrugen, wird ganz oben in der Titelleiste angezeigt (daher ihr Name).

Der Nutz- oder Gebrauchstext ("Hallo Welt!") zeigt sich linksbündig oben auf der Seite. Der Hintergrund ist weiß, die Schrift schwarz. Der Schriftfont ist ARIAL 16 Pixel (in NVU festgelegt). Das ist die sogenannte Standardeinstellung.


Achten sie auf penible, korrekte Schreibweise. Im Zweifelsfalle immer alles klein und zusammenschreiben; Buchstaben mittels Bindestrichen oder Unterstrichen verbinden. Lücken werden als Fehler interpretiert! Ein Buchstabe an entscheidender Stelle zuviel oder zuwenig, ein Kürzel falsch gesetzt, und der Browser verweigert die Anzeige oder stellt etwas anderes dar.


Html heilt Legastheniker! Pardon, kleiner Scherz am Rande! Genau diese geforderte Exaktheit hat meine Nerven schon bis an die Grenzen strapaziert. Falls Sie also Schwierigkeiten mit dieser Art der Kommunikation bekommen, dann seien Sie sich meines Trostes sicher! Wenn Sie sich allerdings darauf einlassen, wird Ihre Ausdauer vom Applaus der Internet-Community begleitet sein.



Menschen sind nunmal nicht dazu geboren, stundenlang Codezeilen zu schreiben. Wäre es so, hätte die Erde schon längst den Ausstieg des Menschen aus der Evolution erlebt.

Wir wollen uns aus diesem Grunde nicht länger mit dem html-Klein-Klein aufhalten. Wir suchen uns ein Tool, womit man, ähnlich komfortabel wie mit "MS Office Word", html-Seiten verfassen  kann.

Dieses Tool, dieser "Editor"  heißt:  N  V  U   -   "en-View" ausgesprochen. NVU gibt's kostenlos  hier  herunterzuladen.

Obwohl NVU - bedauerlicherweise! -  nicht mehr weiterentwickelt wird, ziehe ich ihn für kleinere Arbeiten anderen, mächtigeren Editoren wie Dreamweaver MX oder Netobjects Fusion 9 vor (mit Fusion "baute" ich meine Hauptseite).

Für das Erstellen einer kleinen Bewerbungshomepage oder eines Webauftritts für die Familie reicht NVU allemal!

   
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